Meucheln mit Verzögerung. Endlich wird von Ubisoft die PC-Version mit dem Abenteuern des Assassinen Ezio Auditore nachgereicht. In grafisch brillanter Umgebung begibt sich der akrobatische Held auf einen unerbittlichen Rachefeldzug.
Als Spiel für die Konsolen Playstation 3 und Xbox 360 war der zweite Teil der Assassinen-Saga einer der großen Weihnachts-Hits 2009. Sechs Millionen verkauf¬te Exemplare weltweit sind eine klare Ansage. Da erscheint es umso verwunderlicher, dass PC-Spieler drei Monate auf den Rachefeldzug des italienischen Adligen Ezio Audi¬tore da Firenze warten mussten. Al¬lerdings hatte Hersteller Ubisoft ver¬sprochen, die Geduld der Fans mit zusätzlichen Spielinhalten zu beloh¬nen. Grund genug für einen ausgie¬bigen Nachtest der PC-Variante. Um es vorwegzunehmen: Das Warten war nicht umsonst.
Wie im Vorgängerspiel heißt der ei¬gentliche Held der Geschichte Des¬mond Miles. Mithilfe einer Art Zeit¬maschine schlüpft er in die Haut eines seiner Vorfahren. Diesmal verschlägt es Desmond in den Kör¬per des jungen Adligen Ezio Audito¬re, der im späten 15. Jahrhundert in Italien lebt. Feige Mörder löschen Ezios Familie aus. Darum wandelt sich der junge Lebemann zum gna¬denlosen Rächer, streift die berüch¬tigte Assassinen-Kutte über und jagt die Drahtzieher des Mord¬komplotts.
Den Rahmen für Ezios Vendetta bildet eine liebevoll und le¬bendig gestaltete Kulisse. Besonders die mittelalterlichen Städte Florenz und Venedig sind grafische Meister¬werke und lassen sich, ebenso wie die optisch weniger überzeugende ländliche Umgebung, nahezu frei erkunden. Aber ein Spaziergang wird das nicht: Ezios eindrucksvolle Kletterkünste sorgen für spektaku¬läre akrobatische Einlagen auf Dä¬chern und an Hauswänden. Jeder noch so komplizierte Weg ist Ezio recht. Denn um seine Rachegelüs¬te zu befriedigen und „nebenbei“ 16 Auftragsmorde zu begehen, schlendert er nicht gemütlich durch die Gas¬sen.
Ob Sie Ihre Opfer offen oder lie¬ber heimlich um die Ecke bringen, bleibt Ihnen überlassen. Leider hat Ihre Wahl wenig Einfluss auf den Tathergang, egal, welche Waffe Sie benutzen. Der schnelle Wechsel zwischen Angriff, Blocken und Ausweichen wiederholt sich ständig und macht die Kämpfe mit der Zeit etwas öde.
Wer viel unterwegs ist und auf sein Heimkino nicht verzichten möchte, der kann auch zu einem tragbaren Gerät greifen. Es gibt sie mit oder ohne Display. Ein Gerät mit einem Display hat natürlich den Vorteil, dass man überall DVD-Filme sehen kann, ganz gleich ob im Auto, in der Bahn oder im Park. Als Monitor kommt ein TFT-Display zum Einsatz, wie es auch bei Notebooks verwendet wird. Allerdings ist es am portablen DVD-Player meist ein wenig kleiner im Durchmesser. Gängig sind etwa sieben Zoll Diagonale, was knapp 18 Zentimeter entspricht, bei einem Notebook ist es meist gut das Doppelte.
Unterwegs hat man meist ein sehr helles Umgebungslicht. Deshalb ist darauf zu achten, dass das Display sehr kräftig ist. Es sollte eine hohe Leuchtstärke bieten und hohe Kontrastwerte aufweisen. Wichtig ist zudem auch ein breiter Betrachtungswinkel, damit auch mehrere Personen ohne Qualitätsverlust zusehen können. Da mehr und mehr Sendungen im Breitbildformat gesendet werden, ist ein Monitor mit 16:9 Format einem mit 4:3 Format vorzuziehen. Lautsprecher sind auch sehr wichtig. Gäbe es den Ton nur über Kopfhörer, können zwar mehrere Personen zusehen, würden aber nichts hören. Eine mögliche Alternative zu Lautsprechern wären noch zwei oder mehr Kopfhörerausgänge.
Neben dem Abspielen von DVDs, Video-CDs, MP3- und Musik-CDs bieten einige noch den Mehrwert eines integrierten TV-Tuners. Praktisch ist sogar, wenn gleich zwei Tuner eingebaut sind: ein Analoger und ein digitaler nach DVB-T-Standard. Der Digitaltuner garantiert beste Bildqualität und ist in vielen Teilen des Landes Voraussetzung, um überhaupt TV sehen zu können. Überall dort, wo jedoch kein Empfang digitalen Fernsehens möglich ist, leistet ein Analogtuner gute Dienste, sodass auch dort der Bildschirm nicht schwarz bleibt.
Um den Portablen als vollwertiges Heimgerät einsetzen zu können, sollte dieser einen Videoausgang besitzen, idealerweise einen digitalen HDMI-Port. Darüber ließe es sich an einen Fernseher oder einen AV-Receiver anschließen. Praktisch ist zudem ein iPod- und/oder USB-Anschluss, um externe Player anschließen und Videos davon auf dem DVD-Display ansehen zu können. Eine Fernbedienung sollte selbstverständlich zum Lieferumfang gehören.
Im Jahre 2008 kamen die ersten Netbooks auf den Markt. Damals galten Rechner ohne integriertes optisches Laufwerk als Seltenheit. Mittlerweile ist es gang und gäbe, das Laptops auch ohne optisches Laufwerk angeboten werden. Dadurch sind sie besonders leicht und Strom sparend. Ein weiterer Grund dafür ist, dass das Installieren von Betriebssystemen mittels USB-Stick mittlerweile denkbar einfach geworden ist.
Dennoch ist in bestimmten Fällen ein DVD-Brenner unverzichtbar, da bestimmte Daten nur in Scheibenform vorliegen, oder man von seinen wichtigen Daten eine Sicherungskopie erstellen muss. Vor allem auf Reisen befindet sich nicht immer ein Rechner mit optischem Laufwerk in der Nähe. Auch bei Desktop-PCs nimmt die Zahl der Laufwerke immer weiter ab. Man kann hier Abhilfe schaffen, wenn man sich einen externen Brenner zulegt.
So genannte Slim-DVD-Brenner sind besonders flach, klein und leicht. Sie eignen sich gut für den Transport. Sie können sowohl DVDs als auch CDs beschreiben. Besonders auf Reisen sind optische Laufwerke von großem Vorteil. Sie passen in der Regel in nahezu jede Notebooktasche und benötigen kein separates Netzteil. Externe DVD-Brenner sind wie fast alle außerhalb eines Rechners befindlichen Geräte in der Regel nicht so schnell wie interne. Der Preis für externe Slim-Laufwerke liegt im Durchschnitt etwas höher als interne Laufwerke.
Externe Geräte werden vorzugsweise über USB am Rechner angeschlossen. Die Zeit von Firewire ist im Jahr 2010 endgültig abgelaufen und DVD-Brenner mit diesem Anschluss sind mittlerweile kaum mehr zu bekommen. Mit dem neuen USB 3.0-Anschluss geit es bereits einen neuen Konkurrenten. Ein Umstieg oder Neukauf eines USB 3.0-Brenners lohnt sich aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Noch sind Notebooks mit USB 3.0-Anschluss viel zu selten und durch den gestiegenen Datendurchsatz profitieren ohnehin nur größere 5,25 Zoll-DVD-Brenner. Externe Slim-Laufwerke sind aufgrund ihrer kleinen Bauweise bereits am Geschwindigkeitsmaximum angelangt und meist gleich schnell wie ein eingebautes Notebooklaufwerk.
In den vergangenen Jahren haben sich die Laufwerkhersteller bei der Brenngeschwindigkeit regelmäßig überschlagen. Inzwischen ist man an die technischen Grenzen gestoßen. Außerdem bringt eine noch höhere Geschwindigkeit nur begrenzte Zeitvorteile. Nur weil ein Brenner doppelt so schnell ist, benötigt er nicht automatisch nur die Hälfte der Zeit. Alle Hersteller bieten ihre DVD-Brenner als Multifunktionslaufwerke beziehungsweise Multinorm-Brenner an.
Wer hin und wieder eine DVD brennt, dem ist die Geschwindigkeit vielleicht nicht so wichtig. Gefordert ist eher eine gute Brenn-Qualität, vor allem dann, wenn die gebrannte DVD öfters, vielleicht sogar in unterschiedlichen Laufwerken, verwendet werden soll. Es empfiehlt sich dann, lieber eine Geschwindigkeitsstufe herunterzuschalten. Das Brennen dauert länger, aber das Brennergebnis ist dafür in der Regel besser. Wenn DVDs mit mehr als 8x geschrieben werden, nimmt die Brennqualität merklich ab.
Wer bei schnellen Brennern auf schnelles Brennen hofft, der dürfte enttäuscht sein. Von der Geschwindigkeit bleibt in der Praxis wenig übrig. Die meisten Brenner brennen sowieso anfangs mit einer geringeren Brenngeschwindigkeit und steigern diese über die gesamte Brenndauer bis zum Maximum.
Wer öfters auch CD-R oder CD-RW brennen will, der sollte auf die Brenngeschwindigkeit bei den Rohlingen achten. Hier haben sich 32x durchgesetzt. Manche Geräte können aber auch nur 24x, was im Normalfall vollkommen ausreicht.
Kommen Brenner mit der nächsthöheren Brenngeschwindigkeit auf den Markt, so hinkt das Angebot an passenden Rohlingen meist um mehrere Wochen hinterher. Nicht nur das diese schwer zu bekommen, sondern auch teuer sind. Erst nach mehreren Monaten wird die Verfügbarkeit besser und Einzelstückpreise günstiger. Speziell bei DVD-Rohlingen muss man darauf achten, dass man die richtige Geschwindigkeitsklasse des verwendeten Brenners berücksichtigt. Von Rohlingen ohne diese Angabe (2x, 4x, 8x, 16x) sollte man die Finger lassen.
Manchmal kommt es vor, dass gebrannte DVDs in anderen DVD-Laufwerken nicht funktionieren. Neben der minderwertigen Qualität der Rohlinge spielen hier auch die äußeren Bedingungen eine Rolle. So haben CDs noch durchaus eine Misshandlung überstanden. Bei DVDs sollte man noch besser aufpassen. Gegen UV-Licht (Sonneneinstrahlung) und Kratzer sind nur die wenigsten Rohlinge geschützt. Ein Kratzer kann beim Lesen wie auch beim Schreiben die DVD unbrauchbar machen. Vor allem sind DVD+/-RWs empfindlicher. Da man sie mehrmals wiederbeschreiben kann, werden sie öfter benutzt und neigen zu immer mehr Gebrauchsspuren.
Der äußere Grundaufbau jedes Rohlings ist immer gleich. Deshalb sind nahezu alle Rohlinge gleich empfindlich. Manche Hersteller haben spezielle Rohlinge mit einer kratzbeständigen Oberfläche. Die Rohlinge kosten dann etwas mehr.
Was die Empfindlichkeit der Aufnahmeschichten angeht, so reagieren einmal beschriebene Rohlinge empfindlicher auf Hitze und Luftfeuchtigkeit. Mehrmals beschreibbare Medien sind nicht so empfindlich.
Für den Nutzer von DVD-Brennern und DVD-Rohlingen ist es schwer zu beurteilen, ob das Brennen gelungen ist und auch der notwendigen Qualität entspricht. Meist bringt erst die Erfahrung in der Praxis die notwendige Erkenntnis.
Man hat natürlich nicht nur seine Lieblingsfilme im Schrank, von denen man gerne eine Sicherungskopie erstellt, sondern auch sein Lieblingsspiel. In loser Reihenfolge wollen wir hier immer wieder Games vorstellen, über Previews berichten und Tipps und Tricks verraten, die dem Zocker helfen können.
Fallout 3
Zu den beliebtesten Rollenspielen auf DVD zählt Fallout 3. Dieses von Ubisoft entwickelte Spiel zählt wohl zu den besten RPG-Erlebnissen auf dem Markt. Mit seiner geheimnisvollen Welt voller Mutanten und klonartiger Zeitgenossen wird man schnell selbst zu einem Teil dieser Matrix, von der man sich nur noch schwer losreißen kann.
Beschreibung:
Das Jahr 2077 ist trostlos. Ein nuklearer Krieg hat die Welten in Schutt und Asche gelegt. In der ehemaligen US-Hauptstadt Washington, D.C, hausen in einer riesigen Höhle die vermeintlich letzten zivilisierten Menschen. Man versucht zumindest, eine Ordnung aufrecht zu erhalten. Einigermaßen geschützt vor gigantischen Insekten, Jägern, Sklavenhändlern und gefährlichen Mutanten, lebt es sich den Umständen entsprechend angenehm. Doch eines Morgens wachen Sie auf und Ihr Vater hat sich aus dem Staub gemacht. Er flüchtet in die Außenwelt, in die gefährliche Ödnis. Warum? Das versuchen Sie herauszufinden. Zum ersten Mal verlassen Sie den einzigen, Ihnen bekannten schützenden Ort und stürzen sich in ein Abenteuer epischen Ausmaßes.
Test:
Der erste Schritt aus der Höhle raubt einem den Atem. Eine absolute gelungene Spielgrafik mit einer enormen Sichtweite erwartet den Spieler. Kommt man einem Gegner oder Gesprächspartner näher, wird man von dem Detailreichtum der Figuren überwältigt. Der Spielablauf ist spannend und abwechslungsreich. Reichlich Gags sind mit eingebaut, sodass es auch nie langweilig wird. Ein rundum absolut gelungenes Spiel mit einer super Grafik und hohem Spielspaß.
Cheats:
• setspecialpoints 70: Sie haben insgesamt 70 Spezialpunkte.
• advlevel: Sie steigen eine Spielstufe (Level) auf.
• setpccanusepowerarmor 1: Die Power-Ausrüstung lässt sich nun nutzen.
• tgm: Unverwundbarkeit
• SexChange: Geschlecht ändern
• Player.SetWeaponHealthPerc 100: Ausgerüstete Waffe reparieren
• Player.AddItem 50f92 1,100: Geheime Magnum
• Player.AddItem 2937e 500: Unendlicher Munitionsvorrat für Magnum
Sie starten das Game wie gewohnt. Drücken sie im Spielfenster die Zirkumflex-Tast, um ein Eingabefenster zu öffnen. Dort können dann die oben genannten Cheats eingetragen werden. Nicht alle Gegenstände erscheinen sofort in Ihrem Inventar. Manchmal müssen Sie das Menü zunächst schließen und wieder öffnen, damit Sie die Objekte sehen. Ein ganz wichtiger Hinweis. Mehr wie 70 Spezialpunkte sollten nicht erschummelt werden, denn bei zu viel erschummelten Punkten stürzt das Spiel ab.
Eine CD und die DVD sind die alltäglichen Medien im Audio- und Computerbereich. Damit diese Datenträger möglichst lange halten, ist ein entsprechend pfleglicher Umgang erforderlich. Besonders die Unterseite, also die Seite ohne Beschriftung, sollte frei von Schmutz, Fettflecken, Kratzer und Staub sein.
Sollte es trotz aller Vorsicht einmal passieren, dass eine DVD schmutzig oder staubig wird, ist eine Reinigung notwendig. Damit die DVD danach noch funktioniert, sind folgende Hinweise zu beachten. Wasser ist bei der Reinigung von DVDs durchaus sinnvoll. Beim trockenen Reinigen entstehen eher Kratzer durch kleine Schmutzpartikel als beim Säubern mit einem feuchten Tuch. Reicht Wasser für die Reinigung nicht aus, kann man die DVD auch mit Glasreiniger oder Spülmittel behandeln. Ein absolutes No Go ist das Reinigen in der Spülmaschine. Die hohen Temperaturen in der Spülmaschine lassen DVDs erblinden. Bevor die DVD wieder in ein Laufwerk eingelegt wird, sollte sie gründlich getrocknet werden. Wenn man mit einem Tuch über die DVD fährt, sollte man das immer von innen nach Außen tun. Man sollte also nie auf der DVD im Kreis herumwischen, denn mögliche Kratzer, die von innen nach außen verlaufen, verursachen keine so großen Schäden auf der Spurrille. Kratzer, die kreisförmig auf der DVD verlaufen, beeinträchtigen eine sehr lange Strecke auf der DVD.
Zur Langzeitarchivierung eignen sich DVD+R/-R besser als DVD+RW/-RW. Die Medien werden am besten aufrecht stehend im Jewel Case aufbewahrt. Also nicht waagerecht oder in einer Spindel. Eher weniger geeignet sind Hüllen aus Papier, Folie oder Karton, wie sie gerne in Zeitschriften mitgeliefert werden. Deshalb sollten wichtige Medien überprüft und eine Sicherungskopie erstellt werden. Der Lagerort sollte möglichst staubfrei, dunkel und trocken sein.
Zum Beschriften von Rohlingen eignen sich vor allem Folienstifte. Kugelschreiber und Bleistifte sind nicht zu empfehlen. Wer sicher gehen will, dass sein Stift zum Beschriften eines Rohlings geeignet ist, der beschriftet den Rohling vor dem Brennvorgang. Hat der Stift den Rohling durch Lösungsmittel oder ähnliches beschädigt, dann wird der Brennvorgang erst gar nicht beendet, sondern vorher abgebrochen. Trotzdem ist Vorsicht dabei angebracht. Ein defekter Rohling kann den Brenner beschädigen.
Neben den normalen DVD-Formaten gibt es natürlich auch die beschreibbaren DVDs, die man benötigt um zum Beispiel eine Sicherungskopie von seinem Lieblingsfilm zu machen.
Auf dem Markt der beschreibbaren und wiederbeschreibbaren DVD-Medien gibt es die DVD-R und DVD-RW. Beide haben das DVD-Forum (siehe Blogbeitrag DVD-Was ist das eigentlich? Teil I) auf ihrer Seite. DVD+R und DVD+RW sind Varianten, die zwar von einigen Mitgliedern des DVD-Forums entwickelt wurden, aber nicht von selbigen abgesegnet wurde. Die fünfte im Rennen, die DVD-RAM, spielt keine besondere Rolle.
Die DVD-Formate der Plus-Minus-Fraktion sind technisch nicht allzu unähnlich. Alle setzen in weiten Teilen auf die gleiche Technik. Alle DVD-Rohlinge arbeiten mit ähnlichen Farbstoffen und kommen sogar aus denselben Produktionsmaschinen. Der wesentliche Unterschied liegt in den Pressformen für die Spiralen, denen der Laser beim Lesen und Schreiben folgt. Die Pressform bestimmt deshalb auch die Kapazität eines DVD-Rohlings.
Die wiederbeschreibbaren DVD-Formate verwenden das Phase-Change-Verfahren, um die Aufzeichnungsschicht im Rohling zu verändern. Die Aufzeichnungsschicht besteht aus Zinksulfid und Siliziumdioxid. Dahinter befindet sich eine reflektierende metallische Schicht. Es handelt sich um eine Metalllegierung bestehend aus einem Gemisch, entweder aus Germanium, Antimon und Tellurium oder aus Indium, Silber, Antimon und Tellurium.
Bei CLV, Constant Linear Velocity, dreht der Laufwerksmotor die DVD mit wechselnder Geschwindigkeit. In den inneren Bereichen schneller und in den äußeren Bereichen langsamer. Auf diese Weise wird die DVD in allen Bereichen mit der gleichen Datendichte beschrieben. Die Speicherkapazität der DVD wird optimal ausgenutzt. Auch beim Lesen bleibt der Datenstrom gleichbleibend. Die meisten DVD-ROM- und auch CD-ROM-Laufwerke arbeiten im CLV-Modus.
Bei CAV, Constant Angular Velocity, dreht der Laufwerksmotor der DVD mit gleichbleibender Geschwindigkeit. Dabei wird die DVD in den inneren Bereichen mit einer höheren Datendichte beschrieben als in den äußeren Bereichen. Letztendlich passen dadurch weniger Daten auf die DVD. Mit CAV beschriebene Medien eignen sich besonders zur Speicherung von Computer-Dateien, die in beliebiger Reihenfolge angesprochen werden müssen.
Eine DVD ist fast identisch zu einer normalen CD. Allerdings besteht die DVD aus zwei Halb-Discs, die eine Dicke von jeweils 0,6 mm aufweisen. Dadurch ergeben sich zwei Ausleseseiten, die jedoch nicht genutzt werden. Bei zwei Ausleseseiten ergibt sich der Nachteil, dass die DVD auf keiner Seite beschriftet werden darf. Außerdem gilt das drehen von DVDs als besonders nutzerunfreundlich. Aus diesen beiden Gründen hat sich eine zweiseitige DVD nicht durchgesetzt. Es gibt insgesamt sechs verschiedene DVD-Typen.
DVD-Typ 5
Die DVD-5 ist eine einseitig abgetastete, einlagige DVD mit 4,7 GByte Speicherkapazität. Das Medium besteht aus zwei Hälften. Beide Hälften bestehen aus Polykarbonat, das als Trägermaterial dient. Bei der einen Hälfte ist eine Aufzeichnungsschicht aus Aluminium aufgedampft und mit Polykarbonat als Schutzschicht verschlossen.
DVD-Typ 9
Die DVD-9 ist eine einseitig abgetastete, zweilagige DVD mit 8,5 GByte Speicherkapazität. Das Medium besteht aus zwei Hälften, dessen Trägermaterial aus Polykarbonat besteht. Auf einer Hälfte ist eine vollreflektierende Schicht aufgedampft, die in der Regel aus Aluminium besteht. Diese Aufzeichnungsschicht wird als Layer 0 bezeichnet. Darauf ist eine zweite halbdurchlässige Schicht aufgedampft. Sie besteht in der Regel aus Gold oder einer Kombination aus Silizium und Kohlenstoff oder Silizium und Stickstoff. Mit einer weiteren Polykarbonatschicht wird die DVD-9 mit einer Schutzschicht verschlossen. Die Datenträgerschichten auf der DVD-9 sind die undurchsichtige und die transparente Schicht. Durch Änderung der Brennweite des Lasers kann abwechselnd zwischen den Schichten gelesen werden.
DVD-Typ 10
Die DVD-10 ist eine zweiseitig abgetastete, einlagige DVD mit 9,4 GByte Speicherkapazität. Das Medium besteht aus zwei Hälften. Beide Hälften bestehen aus Polykarbonat, das als Trägermaterial dient. Darin ist jeweils eine Aufzeichnungsschicht aufgedampft und mit Polykarbonat als Schutzschicht verschlossen. Um auf alle Daten der DVD-10 zugreifen zu können, muss sie gedreht werden, da sich der Laser in einem DVD-Laufwerk nur auf der Unterseite befindet.
DVD-Typ 14 + DVD-Typ 15
Die DVD-14 ist eine Kombination aus je einer Halbseite einer DVD-5 und einer DVD-9. Also eine zweiseitige DVD, die die Lücke zwischen der DVD-9 und DVD-18 schließen sollte.
DVD-Typ 18
Die DVD-18 ist eine zweiseitig abgetastete, doppellagige DVD mit 17 GByte Speicherkapazität. Das Medium besteht aus zwei Hälften mit jeweils vier Schichten. Der Mittelteil ist eine dicke Schicht aus Polykarbonat. Sie bildet das Fundament für die anderen Schichten. Auf dem Polykarbonat ist eine dünne Lage aus einem undurchsichtigen aber reflektierenden Material aufgebracht, der Layer 0. Darüber ist ein ebenfalls dünner transparenter, aber halbdurchlässiger Film aufgebracht. Eine Schutzschicht aus Polykarbonat bildet den Abschluss für die DVD-18.
Wir reden immer von DVDs, brennen, kopieren. Aber was ist eigentlich eine DVD. Wie funktioniert sie und gibt es Unterschiede?
DVD ist die Abkürzung von Digital Versatile Disc. Als in den 80iger Jahren die Audio-CD eingeführt wurde, wurde schnell klar, dass dieses Medium auch als Speichermedium für den Computer interessant ist. So wurde die CD als Massenspeicher weiterentwickelt. Die CD-ROM bietet 650 oder 700 MByte Speicherplatz.
Bald musste ein Medium her, um neben Daten und Ton auch Videos auf die Scheibe zu pressen. Die Filmindustrie wollte ihre Filme auf eine kompakte Scheibe, wie eine CD unterbringen und die Computer-Industrie wollte einen Speicher, der noch größere Datenmengen speichern konnte als die CD-ROM. Das lieferte den Anreiz, die CD zu verbessern und daraus eine DVD zu entwickeln.
Zwei verschiedene Firmen-Kooperationen entwickelten zu Anfang, unabhängig voneinander, einen CD-Nachfolger.
1994 stellten die Firmen Sony und Philips die Multimedia-CD vor. Dieses Speichermedium verfügte über ein Fassungsvermögen von 3,4 GByte Daten.
1995 stellte eine Gemeinschaft von rund 20 Firmen die Super Density-CD vor. Sie bot 4,6 GByte Speicherplatz. Beide Speichermedien wiesen nicht nur eine unterschiedliche Speicherkapazität auf, sie unterschieden sich auch im Aufbau.
Bei der MM-CD wurden nur auf einer Seite die Daten gepresst, wogegen bei der SD-CD auf beiden Seiten Daten gespeichert wurden.
Zwischen 1995 und 1996 vermittelte die Film- und Computerindustrie zwischen beiden Parteien, um sich auf ein gemeinsames Format zu einigen.
Aus dieser Vereinigung beider Parteien entstand das DVD-Konsortium, woraus später das DVD-Forum entstand. Hier wurde sich schließlich auf eine DVD als gemeinsames Format geeinigt. Ende 1996 erschienen dann auch die ersten DVD-Laufwerke.
So reichhaltig, wie die Angebote an DVDs sind, so reichhaltig ist das Angebot an CloneDVD, DVD Cloner, DVD Copy Software und DVDFabs. die sich im Laufe der Zeit einen Namen auf dem Markt gemacht haben (siehe unsere Produkte). Allerdings fragt sich vielleicht der eine oder andere Nicht-Technik-Freak, was er eigentlich damit machen soll, beziehungsweise warum solche Programme überhaupt gebraucht werden.
Damit Sie einmal einen kleinen Überblick erhalten, versuchen wir hier im Laufe der Zeit und in lockerer Reihenfolge, die Technik ein wenig näher vorzustellen, News über DVDs bekannt zu machen und einen Überblick zu verschaffen, was der Markt an Neuerungen bringt.
DVD-Kopierschutz
Mit Einführung der DVD hat die Filmindustrie mit vielen Features, einfache Bedienbarkeit und verschiedene technische Maßnahmen versucht, die Abspielbarkeit und das Kopieren zu beschränken.
Noch heute besteht der Irrglauben, dass die Anwendung und Verbreitung von Hilfsmitteln zur Umgehung von Kopierschutzmaßnahmen in Deutschland per Gesetzt generell verboten ist.
Dem ist aber nicht so, denn dieses Verbot greift vor allem für Bild- und Tonträger ein und gilt gemäß § 69a Abs. 5 UrhG nicht für Computerprogramme.
Nach § 69d UrhG hat dort der berechtigte Benutzer vielmehr unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Ermöglichung einer Kopie. Das heißt, dass man als Privatperson durchaus eine Sicherungskopie für eigene Zwecke herstellen kann.
Die wichtigsten Kopierschutzmaßnahmen für DVDs ist das RPC, Regional Playback Control, das CSS, Content Scrambling System und das APS, Analog Protection System.
Der RPC dient der Länderkennung. Da Kinofilme nicht gleichzeitig auf der ganzen Welt in den Kinos laufen und die vorzeitige Verbreitung von DVDs verhindert werden sollen, wurde von der Filmindustrie die Länderkennung eingeführt. Die Länderkennung soll sicherstellen, dass DVDs nur dort abgespielt werden können, wo sie auch gekauft wurden.
Jeder DVD-Player liest den, auf dem Medium gespeicherten, Code aus und vergleicht ihn mit seinem internen Code. Wenn der Code übereinstimmt, kann der Film abgespielt werden.
Das CSS-System verhindert die Erstellung von Kopien. Alle DVD-Player besitzen einen CSS-Schlüssel, womit sie die verschlüsselten Audio- und Video-Daten auf der DVD entschlüsseln können.
Das APS-System verhindert, dass von DVD-Videos VHS-Videokassetten erstellt werden können.
Viele DVD-Player haben analoge Ausgänge, denen das APS-Signal hinzugefügt wird.
Fernsehgeräte und Computer-Bildschirme stellen das analoge Signal normal dar. Die angeschlossenen Videorekorder haben jedoch Probleme das Signal korrekt zu verarbeiten, somit wird das Bild verzerrt dargestellt.

